Marbach, Marbacher Amt

map

This map shows the position or outline of the object. Have you found an error? Then we would be happy about a message.

GOV id http://gov.genealogy.net/object_1193403
name
  • Marbach (deu)
  • Marbacher Amt (deu) (1805) Source page 199
type
  • Amt
Article about this place in the genealogy.net wiki
Geographic Position
  • 48.9607°N 9.3199°E calculated center position of the place
  • Number of the German 1:25,000 map sheet: 7021

Notes

OAB Marbach (S. 98) von 1866: "Über die Ankunft der Stadt Marbach an Württemberg ist kein urkundliches Zeugniß erhalten. Es scheint indeß, daß in der Mitte des 13. Jahrhunderts der Graf Ulrich mit dem Daumen sich auch hier ausgedehnt und namentlich auch den hochstiftisch speierischen Besitz in M. und in der Umgegend an sich gebracht habe. Sein Sohn Graf Eberhard der Erlauchte erwarb, wie oben erwähnt, am 12. Juli 1302 von dem Herzog Hermann von Teck Güter zu Marbach, Murr, und Kirchberg und vor dem 25. Juli 1304 die Stadt Beilstein (Sattler Grafen 1. Beil. Nr. 34). Weiter gelangte an Württemberg im J. 1322 die Herrschaft Wolfsölden von Ulrich von Walsee, ums J. 1335 Großbottwar von den Herren von Lichtenberg, 1357 Lichtenberg selbst nebst zugehörenden Weilern und der Vogtei über das Kloster Oberstenfeld von ebendenselben, 1453 Weiler zum Stein nebst andern Gütern vom Stift Backnang, 1456 die Herrschaft Helfenberg von Konrad von Heinrieth, 1504 Schmidhausen, nach längerem pfälzischen Zwischenbesitz von Württemberg zurückerobert, um 1535 durch die Reformation stiftbacknangische Besitzungen an mehreren Orten des Oberamts, 1563 Steinheim Ort und Kloster durch Tausch von Hohenlohe, 1587 Höpfigheim, erkauft von den Herren von Spät, 1594 Mundelsheim durch Kauf von Baden, 1610 Winzerhausen vom Stift Oberstenfeld, 1673–79 Ottmarsheim von den Herren von Liebenstein. Bei der württembergischen Landestheilung (1442–82) gehörten Beilstein, Großbottwar und Marbach zum Neuffener oder Stuttgarter Antheil des Grafen Ulrich und seines Sohnes Eberhard. " --- 1788 (source_1191887) sind als Bestandteile genannt: Marbach, Affalterbach (Filial Wolfsölden), Burgstall, Erbstetten (Filialen Mittel-Schönthal, Stiftsgrund oder Sie dich für, Kirschenhard, Hochberger St.A.), Erdmannshausen (Filial Bugmühle), Kirchberg (Filialen Unter-Schönthal, Zwingelhausen, Frühmeßhof), Murr, Pleidelsheim, Rielingshausen (Filial der hintere Birkenhof), Riethenau (allwo ein Bad, Filialen Röhracherhof, Fürstenhof, Wüstenbacherhof), Roßstaig (Oberamtey-Staabs, Pfarrer in Spiegelberg), Spiegelberg (wo sich die dem Herzogl. Kirchenrath zuständige Spiegelfabrik befindet, Filialen Jux, Denberg, Roßstaig, Joachimsthal), Steinheim an der Murr (Filialen Lehrhof, der vordere Birkenhof), Weyler zu Stein (Filialen Imsenweyler oder Gollenhof, Haidenhof und Steinächeln).


Superordinate objects

Caption

 political administration
 ecclesiastical
 judical
 settlement
 geographic
 transportation

Superordinate objects

Superordinate objects

name Timespan type Source
Württemberg (1302-07-12 - 1803-04-27) countship duchy
Württemberg, Chur-Württemberg (1803-04-27 - 1805-12-31) electorate

Subordinate objects

name type GOV-Id Timespan
Kirchberg an der Murr village KIRERGJN48QW (1302 - 1806-03-18)
Pleidelsheim village PLEEIMJN48OX (1455-01-22 - 1806-03-18)
Rietenau village part of place RIENAUJN48QX (1618 - 1808)
Steinheim an der Murr village town part of town STEEIMJN48PX (1563-07-31 - 1790)
Benningen, Benningen am Neckar village BENGENJN48PW (1351 - 1762)
Spiegelberg, Stab Spiegelberg, Unteramt Spiegelberg Amt municipality object_262338 (1752 - 1807-04-25)
Burgstall village part of place BURALLJN48QW (1453 - 1806-03-18)
Murr village MURURRJN48PX (1302 - 1806-03-18)
Steinheim an der Murr, Stabsort Steinheim an der Murr Amt municipality Stadt object_1076484 (1790 - 1806-03-18)
Erdmannhausen village ERDSENJN48PW (1425 - 1806-03-18)
Marbach am Neckar town part of town MARACHJN48PW (1302 - 1806-03-18)
Erbstetten village part of place object_262343 (1463 - 1806-03-18)
Poppenweiler village part of town POPLERJN48PV (1303 - 1762)
Wüstenbachhof Farm hamlet part of place WUSHOFJN48QX (- 1806-03-18)
Affalterbach village AFFACHJN48PW (1322 - 1806-03-18)
Frühmeßhof hamlet FRUHOFJN48QW (- 1806-03-18)

Images in the GenWiki


Quicktext

object_1193403
	 TEXT:OAB Marbach (S. 98) von 1866: "Über die Ankunft der Stadt Marbach an Württemberg ist kein urkundliches Zeugniß erhalten. Es scheint indeß, daß in der Mitte des 13. Jahrhunderts der Graf Ulrich mit dem Daumen sich auch hier ausgedehnt und namentlich auch den hochstiftisch speierischen Besitz in M. und in der Umgegend an sich gebracht habe. Sein Sohn Graf Eberhard der Erlauchte erwarb, wie oben erwähnt, am 12. Juli 1302 von dem Herzog Hermann von Teck Güter zu Marbach, Murr, und Kirchberg und vor dem 25. Juli 1304 die Stadt Beilstein (Sattler Grafen 1. Beil. Nr. 34). Weiter gelangte an Württemberg im J. 1322 die Herrschaft Wolfsölden von Ulrich von Walsee, ums J. 1335 Großbottwar von den Herren von Lichtenberg, 1357 Lichtenberg selbst nebst zugehörenden Weilern und der Vogtei über das Kloster Oberstenfeld von ebendenselben, 1453 Weiler zum Stein nebst andern Gütern vom Stift Backnang, 1456 die Herrschaft Helfenberg von Konrad von Heinrieth, 1504 Schmidhausen, nach längerem pfälzischen Zwischenbesitz von Württemberg zurückerobert, um 1535 durch die Reformation stiftbacknangische Besitzungen an mehreren Orten des Oberamts, 1563 Steinheim Ort und Kloster durch Tausch von Hohenlohe, 1587 Höpfigheim, erkauft von den Herren von Spät, 1594 Mundelsheim durch Kauf von Baden, 1610 Winzerhausen vom Stift Oberstenfeld, 1673–79 Ottmarsheim von den Herren von Liebenstein. Bei der württembergischen Landestheilung (1442–82) gehörten Beilstein, Großbottwar und Marbach zum Neuffener oder Stuttgarter Antheil des Grafen Ulrich und seines Sohnes Eberhard. " --- 1788 (source_1191887) sind als Bestandteile genannt: Marbach, Affalterbach (Filial Wolfsölden), Burgstall, Erbstetten (Filialen Mittel-Schönthal, Stiftsgrund oder Sie dich für, Kirschenhard, Hochberger St.A.), Erdmannshausen (Filial Bugmühle), Kirchberg (Filialen Unter-Schönthal, Zwingelhausen, Frühmeßhof), Murr, Pleidelsheim, Rielingshausen (Filial der hintere Birkenhof), Riethenau (allwo ein Bad, Filialen Röhracherhof, Fürstenhof, Wüstenbacherhof), Roßstaig (Oberamtey-Staabs, Pfarrer in Spiegelberg), Spiegelberg (wo sich die dem Herzogl. Kirchenrath zuständige Spiegelfabrik befindet, Filialen Jux, Denberg, Roßstaig, Joachimsthal), Steinheim an der Murr (Filialen Lehrhof, der vordere Birkenhof), Weyler zu Stein (Filialen Imsenweyler oder Gollenhof, Haidenhof und Steinächeln).:TEXT,
	has 1805 name (in deu) Marbacher Amt says source_1191828 (p. 199),
	has name (in deu) Marbach,
	is (in deu) Amt (Verwaltung),
	is from 1302-07-12 until 1803-04-27 part of object_884659,
	is from 1803-04-27 until 1805-12-31 part of object_1191829;
RDF
Quick Search