Kloster Königsbronn




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GOV-Kennung | http://gov.genealogy.net/object_1195025 |
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Typ |
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Geographische Position |
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Bemerkungen
OAB Heidenheim (S. 241-254) von 1844: "Die Ausstattung desselben geschah mit helfensteinischen, damals an Albrecht von Rechberg verpfändeten (s. S. 138) Gütern, welche der König zu diesen Behufe mit 1500 Mark Silbers erkaufte. Laut Urkunde Graf Ulrichs von Helfenstein vom 30. Juli 1302 (Besold 635) waren es folgende: Die (von nun an aus der Geschichte verschwindende) Burg Herwartstein mit Zugehörungen, die Ortschaften: Springen, an welchen, frühe mit Marktrecht versehenen Flecken das Kloster dicht angebaut wurde, nebst dem dortigen Patronatrechte, Spikisol und Wickarsberg (Weickersberg, beide verschwunden, s. oben), Utzmannsweiler (unbekannt), Hermannsweiler, Bibersohl (Parzelle von Steinheim), Zannamberg (Zahnberg, Parzelle von Königsbronn), Utzelenberg (Itzelberg desgl.), endlich die Vogtei über Kl. Steinheim. ... und als im J. 1448 die Grafen die Herrschaft Heidenheim an Graf Ulrich von Württemberg verkauften, so kam auch das Kloster unter Württemberg. Seitdem waren die Herren der Herrschaft Heidenheim im wiewohl angefochtenen Besitze der Klostervogtei, welche daher im J. 1450, nachdem Königsbronn im Städtekriege durch Raub und Brand großen Schaden erlitten, an Bayern überging. ... Somit entzog sich Königsbronn, wiederholter Einsprachen von Seiten Württembergs ungeachtet, der württembergischen Schirmvogtei. Die Äbte wurden auch fortwährend zu den Reichstagen berufen, sie unterzeichneten die Abschiede derselben und wurden als unmittelbare Reichsstände behandelt. Die Einführung der Reformation stieß deshalb hier auf besondere Schwierigkeiten, denn von Österreich unterstützt, widersetzte sich ihr ganz entschlossen der Abt Melchior Ruff. Erst nach seinem Tode (1539) nahm sie ihren Anfang, ... Außer den bereits genannten Besitzungen hatte das Kloster noch an folgenden Orten Güter: Heubach, Jagsthausen (bei Westhausen), Kusterdingen, Nattheim (hier hatte es das Patronat), Oberkochen, Oggenhausen, Schlath (hier den Kirchensatz) Sachsenhausen (bis 1508), Söhnstetten, Sontheim im Stubenthale, Steinheim, welches Dorf nach und nach ganz zum Kloster kam. Im entlegenen Pfullendorf und Reutlingen hatte es Pflegen. Hintersassen des Klosters waren zu Heldenfingen, Hohenmemmingen, Schnaitheim, Jagsthausen und Schlath (Vergl. Cleß C. 73). Ansehnlichen Ertrag brachten ihm seine Eisenwerke in Königsbronn und Itzelberg (S. d. allg. Theil). "
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object_1195025 TEXT:OAB Heidenheim (S. 241-254) von 1844: "Die Ausstattung desselben geschah mit helfensteinischen, damals an Albrecht von Rechberg verpfändeten (s. S. 138) Gütern, welche der König zu diesen Behufe mit 1500 Mark Silbers erkaufte. Laut Urkunde Graf Ulrichs von Helfenstein vom 30. Juli 1302 (Besold 635) waren es folgende: Die (von nun an aus der Geschichte verschwindende) Burg Herwartstein mit Zugehörungen, die Ortschaften: Springen, an welchen, frühe mit Marktrecht versehenen Flecken das Kloster dicht angebaut wurde, nebst dem dortigen Patronatrechte, Spikisol und Wickarsberg (Weickersberg, beide verschwunden, s. oben), Utzmannsweiler (unbekannt), Hermannsweiler, Bibersohl (Parzelle von Steinheim), Zannamberg (Zahnberg, Parzelle von Königsbronn), Utzelenberg (Itzelberg desgl.), endlich die Vogtei über Kl. Steinheim. ... und als im J. 1448 die Grafen die Herrschaft Heidenheim an Graf Ulrich von Württemberg verkauften, so kam auch das Kloster unter Württemberg. Seitdem waren die Herren der Herrschaft Heidenheim im wiewohl angefochtenen Besitze der Klostervogtei, welche daher im J. 1450, nachdem Königsbronn im Städtekriege durch Raub und Brand großen Schaden erlitten, an Bayern überging. ... Somit entzog sich Königsbronn, wiederholter Einsprachen von Seiten Württembergs ungeachtet, der württembergischen Schirmvogtei. Die Äbte wurden auch fortwährend zu den Reichstagen berufen, sie unterzeichneten die Abschiede derselben und wurden als unmittelbare Reichsstände behandelt. Die Einführung der Reformation stieß deshalb hier auf besondere Schwierigkeiten, denn von Österreich unterstützt, widersetzte sich ihr ganz entschlossen der Abt Melchior Ruff. Erst nach seinem Tode (1539) nahm sie ihren Anfang, ... Außer den bereits genannten Besitzungen hatte das Kloster noch an folgenden Orten Güter: Heubach, Jagsthausen (bei Westhausen), Kusterdingen, Nattheim (hier hatte es das Patronat), Oberkochen, Oggenhausen, Schlath (hier den Kirchensatz) Sachsenhausen (bis 1508), Söhnstetten, Sontheim im Stubenthale, Steinheim, welches Dorf nach und nach ganz zum Kloster kam. Im entlegenen Pfullendorf und Reutlingen hatte es Pflegen. Hintersassen des Klosters waren zu Heldenfingen, Hohenmemmingen, Schnaitheim, Jagsthausen und Schlath (Vergl. Cleß C. 73). Ansehnlichen Ertrag brachten ihm seine Eisenwerke in Königsbronn und Itzelberg (S. d. allg. Theil). " :TEXT, gehört ab 1448 bis 1450 zu object_884659, heißt (auf deu) Kloster Königsbronn, ist ab 1302-07-30 bis 1556-01-09 (auf deu) Kloster (Gebiet);
